Ich habe bei mir zuhause mal ganz praktisch getestet, wie sich mein Smarthome ohne Internet verhält. Also nicht nur theoretisch, sondern wirklich den Internetzugang getrennt und dann geschaut, was noch läuft und wo die Grenzen liegen. Ein wichtiger Aspekt davon natürlciha uch bei mir: free@home
Das Spannende dabei:
free@home selbst funktioniert lokal erstmal genau so, wie man sich das wünscht.
Die Kommunikation zwischen Sensoren, Aktoren und dem System Access Point läuft bei mir intern weiter, die Kommunikation läuft über die wireless-Kanäle von f@h oder die Busleitung. Auch die Bedienung per App klappt im WLAN ganz normal, solange man sich mit dem Smartphone im eigenen Netz befindet.
Interessant wird es dann beim Zugriff von außen:
Dafür braucht free@home eben das myBuschJaeger-Portal. Heißt umgekehrt aber auch: Das System ist bewusst so aufgebaut, dass es lokal betrieben werden kann, ohne dauerhaft auf eine Internetverbindung angewiesen zu sein. Gerade unter dem Aspekt Datenschutz, Ausfallsicherheit und sensible Gebäude ist das aus meiner Sicht ein echter Pluspunkt.
Auch bei Updates fand ich den Punkt wichtig:
Der SysAP muss die Firmware nicht zwingend selbst online ziehen, sondern Updates lassen sich auch manuell per Datei hochladen. Also ebenfalls ein Ansatz, der nicht auf ständige Cloud-Anbindung angewiesen ist.
Ganz ohne Einschränkungen ist es aber natürlich trotzdem nicht.
Sobald Zusatzdienste oder Anbindungen an anderen Portalen hängen, kann es wieder anders aussehen. Ein Beispiel aus meinem Test war die Miele-Anbindung: Da läuft die Kommunikation nicht rein lokal, sondern über das Miele-Portal beziehungsweise über das myBuschJaeger-Portal. Genau an solchen Stellen sieht man dann den Unterschied zwischen dem lokal ausgelegten free@home-System selbst und cloudabhängigen Erweiterungen.
Im Video gehe ich das Ganze einmal praktisch durch und zeige auch, welche Schlussfolgerungen man daraus für die Planung eines robusten Smarthomes ziehen kann. Außerdem schaue ich mir die anderen Geräte in meinem Smarthome an und werfe natürlich auch einen Blick auf mein Home Assistant-Setup.
👉 https://youtu.be/iZkXwkszN6A
Mich würde interessieren:
Betreibt ihr euer free@home bewusst möglichst lokal oder nutzt ihr viele externe Anbindungen und Add-ons?
