
Die Grillsaison steht vor der Tür und der Freisitz wird zum zweiten Wohnzimmer. Doch wie bekommt man Komfort, stimmungsvolles Licht und stabiles Internet nach draußen? In diesem zeige ich euch, wie ich meine Terrasse mit Busch-free@home, Sonos und Co. auf das nächste Level gehoben habe.
Hier sind die 5 wichtigsten Aspekte, die ihr bei der Planung eurer smarten Terrasse beachten solltet:
1. Die Basis: Stromversorgung & Sicherheit
Smart Home beginnt bei der Hardware. Im Außenbereich ist die Schutzklasse entscheidend.
IP44 ist Pflicht: Für Steckdosen und Schalter im geschützten Außenbereich verwende ich die Serie Allwetter 44 von Busch-Jaeger. Sie bietet den nötigen Spritzwasserschutz.
Kabelwahl: Achtet bei der Verlegung ggf. auf UV-beständige Leitungen wie NYY-Erdkabel, um langfristig Ruhe zu haben.
2. Intelligentes Licht-Management
Statt einfacher Ein/Aus-Schalter setze ich auf Flexibilität:
Dimmbare LED-Spots: Damit die Beleuchtung im Terrassendach nicht blendet, habe ich Netzteile gewählt, die primärseitig dimmbar sind. So lassen sie sich direkt über free@home Dimmaktoren steuern.
Hybrid-Lösungen: Bestehende Philips Hue Leuchten (Zigbee) lassen sich wunderbar in das free@home System integrieren. So steuert ihr alles über eine Oberfläche.
Der Tenton-Taster: Mit dem 12-fach Tenton habe ich volle Kontrolle über alle Lichtkreise und sogar den Sound – und das ganz ohne Handy in der Hand.
3. Sound & Entertainment unter freiem Himmel
Musik gehört dazu! Ich habe einen Sonos One fest auf der Terrasse integriert.
Integration: Über free@home kann ich Play/Pause und die Lautstärke direkt am Wandtaster bedienen.
Wetterfestigkeit: Der Sonos One ist IP44-zertifiziert, wird von mir im Winter aber sicherheitshalber ins Haus geholt.
4. Stabiles WLAN für Garten und Mähroboter
Ein oft unterschätzter Punkt. Ob für den Laptop beim Arbeiten im Freien oder die Kamera des Mähroboters – stabiles Internet ist essenziell.
- Geheimtipp LAN-Anschluss: Funk ist gut, Kabel ist besser. Ich habe eine LAN-Leitung nach draußen gelegt. Mit einem speziellen Adapterring von Busch-Jaeger lässt sich eine Standard-Netzwerkdose in das spritzwassergeschützte Allwetter 44 Gehäuse integrieren. Das schützt die Kontakte vor Korrosion!
5. Clevere Automatisierungen: "Tür zu, Licht aus"
Warum Schalter drücken, wenn es automatisch geht?
- Fenstergriff-Sensor: Ein Sensor an der Terrassentür erkennt, wenn ich abends reingehe und abschließe. Die Logik dahinter: Wird die Tür im Sommer nach 21 Uhr geschlossen, gehen zeitversetzt alle Terrassenlichter und die Musik aus. Komfort pur!
Wie genau ich die LAN-Dose wetterfest gemacht habe und wie die Logik-Programmierung in der App aussieht, erfahrt ihr im Video:
Video ansehen: Terrasse smart machen – Meine Lösungen
Habt ihr euren Außenbereich auch schon smart gemacht oder plant ihr noch? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!